Ruhe finden.

In Stille bei sich selbst einchecken;
den Fokus von außen nach innen richten;
in sich einkehren, ankommen und beobachten, was da ist;
Ruhe finden.

So erlebe ich es, wenn ich meditiere.

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Meditation ist eine konzentrative Übung mit sich selbst, die zu einer angenehmen Gewohnheit werden kann.

Na klar, wer es zum ersten mal ausprobiert, freut sich über Anleitung.
Wiederholungen und Regelmäßigkeit machen es möglich, dass Meditieren irgendwann zu einer ganz selbstverständlichen und sogar routinierten Aktivität wird, die immer wieder zum eigenen Wohlbefinden beiträgt – vielleicht wie das Zähneputzen am Morgen.

Zum Meditieren braucht es keine Tradition, keine Religion und auch kein besonderes Setting.

Meditation ist frei von Bewertungen.
Ablenkungen müssen nicht ausgeschlossen oder gar bekämpft werden.
Meditation schafft einen offenen Raum, in dem sie urteilsfrei registriert, aber nicht vertieft werden.
Gedanken dürfen kommen. Zu meditieren bedeutet, sie auch wieder ziehen zu lassen, um dann erneut zum stillen Beobachter seiner selbst zu werden.

Alles darf sein, was die eigene Meditationspraxis erleichtert und angenehm macht – ob nun im Schneidersitz, im kuscheligen Bett, auf einer Parkbank oder auf dem Klo.

Jeder Ort und jede Haltung ist passend, wenn sie frei gewählt sind und als angenehm empfunden werden. Auch die Motive zum Meditieren dürfen ganz unterschiedlich sein.

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„Sich in wohliger Langeweile üben“ wäre auch noch so eine Idee.

Bestes Vorbild für mich?
Siehe Bild.

Autorin: Lisa Becke