
Du kannst einfach so durch einen Wald gehen, weil Du eben gerade zufällig da bist oder weil er auf dem Weg zu irgendeinem Ziel liegt.
(*Ach ja, Bäume. Schon schön. Aber ich muss weiter.*
*Na guck an, schön bunt das Blümchen.
Doch keine Zeit.*
*Zwitscher, zwitscher, zizibe, zizbe – joar, ganz nett. Aber ich höre trotzdem lieber meine eigene Mucke.*)
Du kannst aber auch im Wald baden
(und dabei trocken bleiben), weil Du den Wald bewusst wahrnehmen, weil Du mit allen Sinnen darin eintauchen, weil Du einfach nur sein möchtest, ohne Plan und Eile, weil Du einfach Nichts tun möchtest. weil Du intuitiv merkst, dass sie dir gut tut, diese grüne Welt.
Es muss nicht immer ein großer Wald sein, der kilometerweit entfernt liegt. Auch ein Stadtpark oder eine Grünfläche können ähnliche positive Effekte haben, wie das Bad in einem voll bewachsenen Wald.
Ja, im Idealfall umfasst ein Waldvollbad mehrere Stunden. Doch auch ein kurzer entschleunigter Aufenthalt in der Natur von 15 – 30 Minuten stärkt das Immunsystem, wirkt stimmungsaufhellend, angstlösend, fördert unsere Darmgesundheit und noch mehr.
Dazu wird seit ein paar Jahrzehnten geforscht. Aus der Intuition, dass Wald gut tut, wurde also Wissenschaft.
Wir können die Gegebenheiten des Waldes für unsere mentale und körperliche Gesundheit nutzen, ohne dabei Baum, Strauch und Tier zu schaden.
Je mehr wir dazu wissen und je größer unsere Wertschätzung für diese Waldwunder ist, desto größer ist doch das Bedürfnis, Wald als Lebensraum für Tier, Pflanze UND Mensch schützen zu wollen.
Oder?
Bitte!!!
Autorin: Lisa Becke