
LOSLASSEN – etwas Bekanntes, Gewohntes oder sogar Geliebtes aufgeben, das ab sofort nicht mehr Teil des bisher abgesteckten Sichtfelds, der subjektiven Wirklichkeit oder sogar des gefühlten Selbst sein wird.
Wie unangenehm!
Zurück bleibt ein überforderndes Nichts, zunächst.
Doch nach ein paar Momenten des Innehaltens und Aushaltens wird aus beengender Leere ein neuer Raum erlebbar – offen und unverstellt.
Hier sind alle Positionen und Standpunkte neu denkbar und frei wählbar.
Was für ein Trost!
Wer hier rein schaut, sieht mehr als nur die Summe einzelner Teile.
Wer hier eintritt, kann aufhören, hinterherzuschauen.
Wer sich hierauf einlässt, traut sich, blinde Flecken sichtbar zu machen.
Wer sich hier bewegt, will Veränderung begrüßen.
Wer hier liebt, verzeiht.
Autorin: Lisa Becke
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Mehr zum Thema Loslassen in der 13. Episode von #subjektivkurios
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